Obrigada

Donnerstag, 30.05.2013

Zum Erfolg unserer Exkursion haben beigetragen:

 

Bargantini, Claudio                             (Embrapa)

Böhm, Sandra                                    (Reisebüro Böhm)

Dalmolin, Jones                                  (John Deere)

Dr. Bungenstab,   Davi                       (Embrapa)

Dr. de Souza dias Gutierrez, Anita     (CEAGESP)

Francesco de, Toni                            (Guide)

Frau Ligia                                          (CEAGESP)

Frau Mackedanz                                (Hochschule Neubrandenburg)

Frau Manthe                                      (Hochschule Neubrandenburg)

Gishifu Tsugushiro , Benedito            (Landwirt)

Hasegawa, Márcio                              (Landwirt)

Herr Dux                                             (Elcotours)

Jaggi Kocher, Marlene                        (Guide)

Mantovani, Carlos                             (GTPS-Grupo de Trabalho da Pecuaria Susten tavel)

Medeiros, Paula                                 (Guide Elcotours)

Nakahara, Adilson                              (Landwirt)

Navarro,Barbara                                (Hochschule Neubrandenburg)

Nogueira,Maria Aparecida                  (CEAGESP

Pires Machado , Bernardo                 (Abiove)

Ripoli, Marco                                      (John Deere)

Victória, Daniel                                   (Embrapa)

Watanabe Kenzo, César                    (Sindicato Rural)

Yano, Luís                                          (Landwirt)

+ 5

Sonntag, 26.05.2013

Person des Tages : Paula (Reiseleiterin aus Rio)

Zahl des Tages:  25 (°C)

Zitat des Tages: "Gute Reise" (Paula bei der Verabschiedung)

Highlight : Strandtag Ipanema/Copacabana

Überraschung: Turbulenzen in 10.000 m Reisehöhe

 

Nach einer durchzechten Nacht im Club "Lapa 40°" kurvten wir mit dem Linienbus zum Ipanema Strand. Dort genossen wir unseren letzten Tag unter brasilianischer Sonne bei 25°C auf dem Feira Hippie de Ipanema (Hippie Markt) und am Strand. Als Souvenir erhielten wir kostenlos einen Sonnenbrand.

Ein Tag im Herbst 

Am Nachmittag ging es rasant zurück zum Hotel. Dort angekommen packten wir nach einer kurzen Verschnaufpause und genügend Aprés Sun auf der Haut unsere Koffer. Nach einer letzten Fahrt in unserem geliebten klimatisierten Reisebus in Begleitung von Paula (unserer Reiseleiterin der ersten Tage) kamen wir am Airport an. Nach einer herzlichen Verabschiedung von Paula checkten wir ein.

Tchau Brazil 10 Std. 53 Min. ...

Pünktlich um 20.15 Uhr brasilianischer Zeit hob unser Flugzeug nach Amsterdam ab, damit hieß es für uns in luftiger Höhe:  " Tchau  Brazil"

Nach anfänglichen Turbulenzen, die einigen nicht so ganz geheuer waren, verlief der Flug dann Ruhig und die Schlafpositionen konnten eingenommen werden. Nach etwa 10 Std. und 53 Min. erreichten wir den Flughafen in Amsterdam Schiphol mit 5 Std. mehr im Gepäck. Um 15.15 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (10:15 Ortszeit Rio) ging unser Anschlussflug nach Berlin. In Tegel angekommen, verabschiedeten wir uns voneinander – auf ein Wiedersehen in Neubrandenburg.

(Delia Radtke, Philipp Ratzlaff)

Geiselnahme im Regenwald

Samstag, 25.05.2013

Person des Tages : Gregardo (Tourguide und Modellathlet)

Zahl des Tages: 900t Gold

Zitat des Tages: When you see the coral snake, tell me ! She is very dangerous !(Gregardo)

Highlight des Tages: Felsenslidering

Überraschung des Tages:  Autorammen-Verspätung der Abfahrt aus Paraty

Den vorletzten und mit einer der aufregensten Tage unserer Exkursion begannen wir erwartungsvoll und gut gelaunt. Die Fahrt von Paraty nach Penha wurde zur räuchernden Stadtralley - ,,Abgasnorm ? – Fehlanzeige !“

Gut gelaunt gespannt

Gregardo unser englischsprachiger Guide erzählte uns wie wichtig Paraty damals war:

Natur und Kultur

Ab dem 16. Jahrhundert wurden 900t Gold, Mineralien, Edelsteine und Hölzer aus Paraty exportiert. Paraty war nach Rio de Janeiro der zweitbedeutenste Hafen für Exporte in der Kolonialzeit. Nachdem dieser „Handel“ sein Ende gefunden hatte, wurde Paraty das, was wir es gestern und heute gesehen haben; quasi in der Zeit stehen geblieben: altertümlich erhalten, mit wichtigen Funktionen für Naturschutz und Tourismus.

 Panha liefert ein Musterbeispiel für die Struktur des Regenwaldes:


1. Bäume ab 60m Wuchshöhe

2. Bäume ab 40m Wuchshöhe

3. Bäume bis 15m Wuchshöhe

Bäume wie ARARIBA mit 60m Höhe und JEQUITIBA sahen wir oft. Weitere Gehölze und Pflanzen wie ALIQUETA- ,,it`s like a Krokodile“ und URTIGA-Art einer Brennnessel mit starken Stacheln sollte man in ihrer Giftigkeit nicht unterschätzen ! Rodrigaro surfte mit bloßen Füßen und Ganzkörpereinsatz „Felsensliderer“ durch eine natürliche Regenwald-Wasserrutschbahn XXL.

Zugang zum Regenwals   ohne Worte      Abenteuer auf Kreditkarte    Ganzkörpereinsatz

Selbst der ängstlichste Exkursionsteilnehmer fasste Mut, eine wackelige Brücke zu überqueren. Der Ausblick lohnte die Angst. Hochgiftige Spinnen und Schlangen wie die Coralsnake verlangten größte Aufmerksamkeit im Küstenregenwald.

UnerschrockenIm Konvoi

 Der uns als MATA bekannte und der von den brasilianischen Einwohnern Bocaina Park genannte Atlantika ( Küsten- Urwald) war unsere nächste Station. Eindrucksvoll führte Gregardo uns eine indianische pumasichere Kriegsbemahlung an unserer Marie vor.

PumasicherEs wirkt

Durch ein pinkes Zeichen an bestimmten Bäumen kann man erkennen das „die Luft clean“ ist. An dem Wasserfall (Potao) ist es in dieser Zeit möglich zu baden, jedoch im Januar ist alles überflutet.

Im Regenwald ist was los

Die Wertschöpfungskette „Cachaca“ führt zur Caiprinha.(Caipirinha führt zu Kopfschmerzen.): Von der Zuckerrohrplantage über Zwischenlager und Aufbereitung bis zur Destille.

Rückweg mit Hindernissen;Fassungslos wurden wir Zeugen eines Minicrashs: Ein Anfängerfahrfehler eines Kleinwagens beschädigte Ihr Auto mehr als unseren Jeep. Der Beifahrer zog eine „Sitzblockada“ durch, die unter „Geiselnahme“ der gesamten Gruppe zu 1 1\4 Stunden Verspätung führte. Sie kostete uns die zweite Halbzeit Champions-League Finale.  Mit einer Essens–Notration gings auf den 5-Stunden-Trip zur letzten Nacht im Rio´s Nice
Hotel.

Fest entschlossenSitzblockade

(Everhard Specker, Florian Weßa) 

Rhythm and Blues

Freitag, 24.05.2013

Person des Tages : Daniela und Carlos (Betriebsleiter der Fazenda Da Camadre)

Zahl des Tages:  7  (7 % des Ursprünglichen Küstenwalds sind seit dem 15 Jahrhundert noch übrig laut unseres Guides.)

Zitat des Tages: - „Riecht wie bei Oma“ (Frank Hass als er sein Zimmer in Paraty bezog)

Highlight des Tages: (für Marie) Bullenreiten

Überraschung des Tages: - Jazz Festival mit Raul de Souza

 

Unser Tag begann nicht in Herrgottsfrühe. Um 9 Uhr stand unser Bus abfahrtbereit vor unserem Hotel, es stand eine lange und ereignisreiche Fahrt bevor. Wir hatten uns nicht die schnellste Strecke zu unserem neuen Ziel ausgesucht, sondern eine der Schönsten. Diese Strecke führte uns durch den Atlantikwald und an der atlantischen Küste vorbei. Auf der Fahrt verstanden wir, dass Brasilien früher eine einzige Urwaldfläche war, doch seit dem 16. Jahrhundert sind nur noch 7 % des Küstenwaldes übrig. So fanden wir auf unserer Reise einen kleinen Bauernhof, der nicht nur Landwirtschaft betrieb, sondern auch Tourismus.

Gastfreundschaft auf brasilanischFlaschenkind Nur Mut! Na nu?

Die Landwirtschaft umfasst eine Milchviehwirtschaft mit 140 Kühen, davon 70 melkende. Herdendurchschnitt: 10 Liter am Tag. Wir konnten jedoch schnell feststellen, dass diese nicht die einzigen Tiere auf dem Betrieb waren: vom Meerschweinchen bis zum Esel ist alles da. Als wir noch etwas genauer hinsahen, konnten wir sogar sehen, dass ein Bulle einen Sattel trug. Auf diesem Bullen konnte man denn auch reiten; was wir denn auch prompt gemacht haben. Marie fing an.

Bullriding Marie

Nach dem wunderbaren Besuch auf der Farm, ging unsere aufregende Busfahrt weiter. Hier schwebten wir über den Wolken, es war eine himmlische Aussicht, da auf der einen Seite der Urwald war und auf der anderen Seite der Strand, und das Meer. Leider war die Busfahrt nicht dauerhaft so himmlisch. Es schaukelte so wild, das sogar ein Gastgeschenk zu Bruch ging. Aber wir kamen heil in Paraty an und das mit einer super Überraschung. Vom 24.-26. Mai findet hier das Bourbon Festival Paraty statt; mit Jazz, Blues, R&B und Soul von Raul de Souza, Innocent und den Serial Funkers & Ed Motta haben wir den Tag – jeweils individuell ausklingen lassen. 

Raul de Souza live   Villa del Sol

(Ellen Bruijnen; Marie Wiedemann)

Das grüne Gewissen der Global-Player

Donnerstag, 23.05.2013

Person des Tages: Herr Fuchs (Informeller Gründer der informellen Sao Paulo University of Applied Science)

Zitat: They are competitors and not enemies (Bernardos Beschreibung der Zusammenarbeit in IBIOVE)

Highlight: Die ökonomische Power und Interessenvielfalt der Firmen die in der Organisation stecken

Überraschung: Wir erwarteten Sheila und es kam Carlos

Zahl des Tages: 250 ($ US Strafzahlung je kg illegal gekauftes Regenwald-Soja)

        

Heute wieder mehr Zeit fürs Frühstück. 9.15 Uhr startete
Carlos Mantovani der Repräsentant von GTPS (Grupo de Trabalho da Pecuaria
Susten tavel) mit gebündelten Interessen von 39 Global-Playern.

Starke Allianz starker Marken

Er fächerte die Wertschöpfungskette der Rindfleischerzeugung auf. Innerhalb einer halben Stunde hatten wir die Interpretation von Nachhaltigkeit in der GTPS in ihren groben Zügen verstanden.

Sao Paulo University of Applied SciencesCarlos in Aktion

Herr Fuchs entfachte die Diskussion mit dem internationalen Projekt
“Ressourceneffizienz in der Rindfleischerzeugung“, das er gemeinsam mit Herrn Fock
(Hochschule Neubrandenburg) und Dr. Feldkamp aus Argentinien und Dr. Bungenstab
im Auftrag der Edmund-Rehwinkel-Stiftung entwickelt und bearbeitet hatte.

Internationale Forschung: Neubrandenburg, Brazil, Neubrandenburg, (Argentina)

Davi Bungenstab aus Brasilien hatte uns die Drähte zu GTPS, Abiove, John Deere und
Embrapa gespannt, wo er selber als Wissenschaftler tätig ist.

Allianz für nachhaltige Rindfleischerzeugung

Bernardo Machado Pires hat uns einen Eindruck vermittelt,
wie ein Nebeneinander von Nachhaltigkeit des Regenwaldes und der Sojaproduktion
möglich sein kann. Die Wege zu diesem Ziel sind diskussionsbedürftig. Das haben
wir gemacht.

Im Rampenlicht: Personen des TagesErfolge, Erfolge, ErfolgeLandnutzung, wie sie sein könnte - aus Sicht ABIOVEStimmt das?A (ADM), B (Bunge), C (Cargill), D (Dreyfus) 

Den Nachmittag haben wir genutzt um die gewonnenen Eindrücke
der letzten Tage aufzuarbeiten. Brasilien erscheint uns als großes Land mit
größter Widersprüche. Reichhaltigste Naturschätze und ergeizige Ziele in der
Landwirtschaft, Touristenparadies mit Reichenviertel und Favellas.


(Sebastian Lugtenberg und Felix Grapentin)

Wer zu spät ...

Mittwoch, 22.05.2013

Zitat: I will never put my name on a product that does not have in it the best that is
in me. (John Deere, Gründer von John Deere)

Person des Tages: Marco Ripoli, Ph. D. ( Manager )

Highlight: Busfahrt unter Lebensgefahr

Zahl des Tages: 1 (1/26 hat noch nie einen John Deere gesteuert)

Überraschung: Das Farbspektrum der John Deere Basecaps

 

 

… kommt, verpasst das Beste; deswegen klingelte um 4:30 Uhr der
Wecker. Nach einem kurzen lebenserhaltenden Frühstück, fuhren wir um 5:30 Uhr
mit zwei schwarzen Mafioso-Bussen, schwarzer Lack, getönte Scheiben, dem Tag
und der Millionenstadt Campinas entgegen. Im John Deere-Hauptquartier Latein
Amerikas empfing uns der leitende Marketing-Manager Marco Ripoli. Nach dem Sicherheitscheck vermittelten uns Jones Dalmolin ( Director Customer Experience
– Latein America ) und Marco Ripoli im Executive Meetingroom den Markt
Lateinamerikas als einen - wenn nicht DEN - Boom-Markt für das Weltunternehmen
(Top 85) John Deere.

Nothing runs like a deereHeadquarter JD Latein Amerika

 

 „I will never put my name on a product that
does not have in it the best that is in me”.

 

     Qualitätsanspruch seit 176 Jahren

John Deere investiert Day by Day 3 Mio $ US weltweit für
Forschung und Entwicklung. Und diese Investionen wirken. Marco erläuterte uns
am Beispiel des Lateinamerikas die Markt-Dynamik.: John Deere wächst hier
derzeit mit 1 Mrd. $ US pro Jahr. Die Bedeutung John Deeres zeigte sich auch
bei uns in der Gruppe: Nur eine Person von uns hat noch nie einen John Deere
gefahren. Zum krönenden Abschluss gab uns Marco Mützen in einer unerwarteten Farbe.

 

 Die Farben von JD sind Grün und Gelb


Nach dieser Überraschung ging es dann weiter zu Embrapa, wo
uns zwei bewaffnete Militärs begrüßten. Wir überlegten einen Moment, ob wir
hier wohl richtig sind. Allerdings waren wir das. Embrapa ist die
landwirtschaftliche Forschungsanstalt Brasiliens mit Hauptsitz in der Hauptstadt
Brasilia. Campinas ist einer der weiteren 36 Standorte. In Campinas arbeitet
Embrapa an der Fernerkundung und der Auswertung der Daten zu
landwirtschaftlichen Zwecken. Claudio  Bargantini und Daniel Victória  zeigten uns an
vielen Beispielen den Sinn und Nutzen dieser Aufgaben.

Anspruchsvoller Redner, anspruchsvolles Publikum

Die Rückfahrt war nicht nur unbequem; ihr glücklicher Ausgang war besonders der fahrerischen Souveränität unserer Chauffeure zu verdanken.

(Justina Ungnade; Robert Müller)

Treffpunkt Exoten aus aller Welt

Dienstag, 21.05.2013

Zitat: Auf  die Größe kommt es an - und auf die Qualität

Person des Tages: Marktführerin Ligia 

Highlight: Großmarkt

Zahl des Tages: 12.000 Tonnen

Überraschung des Tages: Die Stapelkünste der Großmarktbeschicker

Abfahrt 9 Uhr Hotel. Auf der Fahrt zum Markt informierte uns unserer Guide Marlene über Sao Paulo. Kurzweilig erreichten wir den Großmarkt CEAGESP. Hier trafen wir Ligia, die uns dort durch das Chaos führte.

    Auf Größe kommt es an-und auf Qualität  

Auf dem - nach Paris (Rungis) und New York - drittgrößten Frischemarkt der Welt werden täglich 12.000 Tonnen Tomaten, Trauben, Zucchini, Salat, Litschis, Melonen, Kaki…. und vieles mehr von ca. 4.000 Händlern vermarktet. Mensch an Mensch, Karre an Karre, Stand an Stand, Halle an Halle, LKW an LKW, lautes Gehupe.

OrganisationstalentReife Melonen  Rechts vor Links oder Links vor Rechts: Hauptsache ohne Bremse  Nachwuchstalent für den Fachhandel 

Gestank von überaltertem Obst und LKW-Abgase erfüllten die Luft. Nach der spektakulären Führung durch das Gedränge trafen wir Dr. Anita de Souza dias Gutierrez, Wissenschaftlerin und Qualitätsmanagerin. Ihr Job ist es das Chaos in den Griff zu bekommen. Auf Größe und Qualität kommt es an; bei Geschäftsabwicklung und Preisfindung. Mit dem frischen Wissen ging es in das Herz der Altstadt zur historischen Markthalle die als Nahversorgung und touristisches Highlight geführt wird.

Hilfe die Deutschen kommen 

Nach einem kurzem Snack machten wir einen raschen Stop an dem vom Deutschen Maximilian Hell Anfang des vergangenen Jahrhunderts geplantem Dom Catedral da Se, der nach 90-jähriger Bauzeit 2002 fertiggestellt wurde. Vorbild war der Kölner Dom.

Vorbild: Kölner Dom Catedral da Sé 

Mit einer kurzen Nacht (auf die Länge kam es hier nicht an) vor Augen kehrten wir in das Hotel zurück.

Geordnetes Chaos

(Robert Köhnke und Philip Spyra)

Ein Tag im Gemüsegarten

Montag, 20.05.2013

Zitat des Tages: Da steht die Angel, da ist der Pool;deshalb zieht er sich auch nicht gleich die Badehose an. (Prof. Langosch als der Landwirt beim Fische füttern im Scherz zur Angel griff)

Wort des Tages: Prost (Austausch der Sitten und Gebräuche)

Zahl des Tages: 400 (Mitarbeiter auf dem Gemüsebetrieb Hasegawa)

Person des Tages: Luis Yano (Vorstand der ländlichen Genossenschaft, der uns den ganzen Tag begleitete)

Überraschung des Tages: Das Wetter (Die Prognose lautete „Sao Paulo nur Regen“)


Bei bestem Ausflugswetter mit viel Sonne waren wir heute
draußen in Mogi das Cruzes, einem der „Gemüsegärten“ Sao Paulos. In dieser
Region befindet sich seit Generationen die japanische Gemeinschaft. Auf
bescheidenen 5-13 ha wirtschaften Luis Yano und Benedito Tsugushiro Gishifu täglich
unter schwersten Bedingungen ohne die Hilfe von Maschinen. Von dem
hervorragenden Ergebnis dieser Arbeit konnten wir uns selbst überzeugen. Die
Salate, Kohlrabi, Kresse und Zuckerrohr waren sehr lecker und sahen gut aus.

Süße pur

Luis ist nicht nur Landwirt, sondern auch Künstler, hat er doch in einem Beet seinen Salat
als Logo der Firma Bayer angepflanzt. Außerdem ist er Vorstand des „Sindicato
Rural de Mogi das Cruzes“ (einer ländlichen Genossenschaft).

Der engagierte Landwirt Luis

Mittagszeit mal anders! Ganz im Stile von John Wayne bekamen wir typisch
brasilianisches Essen im Restaurante „Rancho Tropeiro“.

Rancho Tropeiro Rustikal und gemütlich

So groß und reichhaltig das Mittagessen war, so groß und reichhaltig war der nächste Betrieb. 400 Angestellte auf einem landwirtschaftlichen Betrieb – welch eine Zahl. In Gewächshäusern und unter freiem Himmel wachsen dort viele verschiedene Blattsalate, Blumenkohl, Tomaten, Mohrrüben und sogar Pfefferminze.

Tomaten in Hülle und Fülle

Die Mitarbeiter von Márcio Hasegawa verpacken die Produkte sofort und liefern sie täglich direkt an die größten Supermärkte Sao Paulos. Dabei schaffen sie den Spagat zwischen hoher Qualität und dem schnellen Pulsschlag der größten Metropole Südamerikas.

 Ackern mal anders Arbeiten im Akkord

Litschi, Khaki, Atemoia: Exotische Früchte, die wir sonst
nur aus dem Laden kennen, konnten wir bei Adilson Nakahara bewundern.

Beeindruckt hat uns, mit wie viel Spaß und Engagement die Landwirte uns ihre Arbeit nahe brachten. Erschöpft aber glücklich freuen wir uns auf morgen.

(Jan Frädrich und Jennifer Löbel)

Abendrot: Ein herrlicher Tag ging zu Ende 

Ciao Rio De Janeiro

Sonntag, 19.05.2013

Sonntag, 19.05.2013: Nach zwei durchnässten Tagen überraschte Rio mit sonnigen angenehmen 22 Grad. Als letztes Highlight unseres dreitägigen Aufenthalts in der aufregenden Metropole besuchten wir heute endlich den berühmten Pao de Acucar, zu deutsch Zuckerhut. Der 396 Meter hohe eiförmige Berg vor der Küste der Stadt präsentiert sich frei von Nebel in seiner ganzen Schönheit. Nach kurzer Wartezeit fuhren wir 8.45 Uhr  mit der Seilbahn über zwei Etappen zum Gipfel des Berges.

Gruppenbild mit Zuckerhut

Einige KommilitonINNen sind trotz leichter Höhenangst mitgekommen und haben es nicht bereut. Wir wurden mit einer überwältigenden Aussicht über ganz Rio, das Meer, mehr und noch viel mehr belohnt.

Überwältigende Aussicht  Auf dem Zuckerhut

 Paula versicherte uns es sei von hier aus der beste Ausblick auf die Copacabana.  

  Copacabana            

Nach kurzer Fahrt zum Flughafen hoben wir pünktlich um 12 Uhr Richtung Sao Paulo ab. Mit Blick aus dem Flugzeug verabschiedeten wir uns von Rio – und sahen es noch einmal von seiner besten Seite. 60 Minuten und 680 Kilometer weiter trafen wir bei angenehmen 18 Grad im bewölkten Sao Paulo ein. Unser Guide, Exilschweizer Toni nahm uns in Empfang und ließ die 22 Millionen Metropole Sao Paulo durch die Scheiben des Busses auf uns wirken. Im Hotel Blue Tree bezogen wir unsere Komfort-Zimmer. Englisch half nur ein bisschen, Hände und Füße aber sehr viel dabei, unser Abendessen in einer der größten Malls einer der größten Städte der Welt zu  organisieren. Wie gut, dass es schöne Bilder vom reichhaltigen Essen gab. Ein schöner Zufall, dass gerade an diesem Abend die Fußball-Landesmeisterschaft entschieden wurde. Wir merkten´s am feuerwerkserleuchteten Nachthimmel über Sao Paulo.: Fußball ist neben Karneval die „zweite Religion“, sagt Toni.

(Alexander Groppe, Frank Haß, Felix Klotzbücher)

      Megacity Sao Paulo

Auf den Spuren des Cafés do Brazil

Samstag, 18.05.2013

 
Samstag 7.30 Uhr Aufbruch nach Ponta alta, einer
ehemaligen Kaffeefarm. Antonio, gebürtiger Angolaner, seit 1986 in Rio und Tourguide
für diesen Tag. Schon im Bus machte er uns den Kaffee schmackhaft; auf seine
ganz eigene Weise. „Kacke-Kaffee“ gilt als teuerste Kaffee-Spezialität (umgerechnet
500 $US pro kg) Brasiliens. Und er hat recht: tatsächlich handelt es sich im
wahrsten Sinne um „Kacke“, und zwar die des Tropenvogels des Jacu.


Weit gereist: unser Guide Antonio

Wir sind in Richtung Nordosten nach Barra do Pirai (www.Ponte-alta.com.br)  gepilgert
und kamen dort nach 2 Stunden Fahrt an. Die Familie eines „echten“ Baron erwartete
uns schon: „Willkommen im Jahr 1830“. Sie zeigten uns die alte Kaffeefarm, die
heute als Anlaufstelle für Interessierte an der Landes- und Agrarhistorie dient.
Die Lebensumstände und Arbeitsbedingungen der damaligen Sklaven haben uns
erschüttert. Der Baron und seine Töchter haben uns mit selbstgemachtem Kuchen
und Kaffee aufgemuntert. Wir konnten dann noch das Gehöft und die
Tierhaltungssysteme in Augenschein nehmen.

Ganz der Alte: Kaffeebaron mit Familie 1830Die Ponte alta

Und schon ging es weiter zur „Fazenda Taquara“, einer
Kaffeeplantage, eigentlich mehr ein „Bauernhofcafe“. Wir waren schockiert. Denn
uns begrüßten Schweine quiekend; den eigenen Tod unmittelbar vor Augen. Die
Schlachthygiene war geeignet, den Appetit aufs Mittagessen noch ein wenig zu
zügeln. Hausherr Joao Carlos Pereira Streva lud dann auch erst zum Mittagessen,
nachdem wir uns durch eine Art Dschungel zu einen Berg hochgekämpft hatten, um
Kaffeepflanzen zu sehen. Nach einer Rutschpartie bergab, mussten wir einen
weiteren Berg erklimmen, um neu angepflanzte Kaffeepflanzen (gerademal 16
Monate alt) zu betrachten.

Knietief im Kaffee  Kaffee am StielEin   

Die vielen alten Hallen auf dem Gelände weckten
unser Interesse, um herauszufinden was sich dahinter bewegt. Später erfuhren
wir, dass dort die Mastküken 40 Tage Zeit bis zur „Marktreife“ hatten. Nach
einem ausgiebigen Mittagessen, mit typisch brasilianischen Spezialitäten, nicht
ohne CAIPI, machten wir uns auf den Rückweg nach Rio de Janeiro, um eine
brasilianische Samstagnacht zu erleben.

Zum Niederknien: Rio by Night

(Anett Kopmann, Frederike Taentzler)

"Rio im Regen"

Freitag, 17.05.2013

Wir freuten uns auf einen schönen Tag um eines der neuen 7 Weltwunder zu besuchen, der Christus Statue. Aber: Rio mit Regen - und es wurde nicht besser. Nach dem Frühstück mit dem Bus zur (Zahnrad-)Bahn, Ziel: der 709 Meter hohen Corcovado. Dort oben steht die Christus Statue, die wir in dem Nebel nur in Umrissen erkennen konnten. Nass aber gut gelaunt machten wir uns schnell wieder auf den Weg zur Bahn, die uns mit einer Schussfahrt durch den Urwald bergab beschleunigte. Dann auch noch ein Stromausfall. Vollbremsung, Abwarten bis sich der Geruch von heißgelaufener Bremse verflüchtigt hatte, sichere Ankunft an der Talstation. Es folgte ein Besuch des Botanischen Gartens. Weiter Starkregen, nur die Mutigsten  unternahmen einen Spaziergang durch die Palmenalleen. -Dann Planänderung: Völlig durchnässt ging es zurück zum Hotel, aber nicht ohne die Strände Leblon, Ipanema und Copacabana aus dem Bus zu bestaunen. Paula, unsere  Reiseführerin (Paulainrio@hotmail.com) hat uns wirklich alles über die Stadt, ihre Einwohner und die Touristen erzählt. Wir haben Rio de Janeiro kennengelernt.

 

(Christine Zimmermann, Kathleen Paul)

Christus Statue     

23 Äquatortaufen

Donnerstag, 16.05.2013

Abflug  verspätet (11.45), Verpflegung (Curry-Hühnchen usw.) bestens; 19:45: Äquatortaufe für 23 unserer 26 - köpfigen Reisegruppe:19:45 Cheers mit rotem und weißem Wein, serviert von den Stewardessen Stephanie und Gabriella in 11.000 m Reisehöhe. Landung um 18:15 local time. Rio: feucht und warm.

Äquatortaufe

Transfer zum "Rio´s Nice" und ein late nite snack im "Dom Cavalcanti" (Fleisch, Hühnchen, Reis, Pommes, schwarze Bohnen, Maniokmehl). 23:00 Ortszeit Nachtruhe.

Benjamin Wacker, Nik Deter

Amsterdam-Schiphol 10:03 Uhr

Donnerstag, 16.05.2013

Gut gelaunt und noch müde. Berlin (737) pünktlich ab 6 Uhr siehe Foto.....

11:15 Uhr Abflug Richtung Rio (777)

Bald geht es los...

Montag, 06.05.2013

.....noch 10 Tage und dann geht es los für uns 24 Studenten in Begleitung unserer Professoren in die große weite Welt.                                                                                    Die Vorfreude steigt von Tag zu Tag und wir können es kaum noch erwarten bis es endlich los geht.

Weitere Berichte unserer Erlebnisse erfolgen dann für Euch ab dem 16.05.2013.

Bis dahin Eure Brazil - Studenten